Werte - Orientierung aus der Mitte

Die Immanuel Albertinen Diakonie befindet sich aktuell in einem Prozess der Neuformulierung eines neuen gemeinsamen Leitbildes, das für alle Mitarbeitenden eine Orientierung in ihrem alltäglichen beruflichen Handeln bietet. Dafür sind alle Mitarbeitenden aufgerufen, sich aktiv und persönlich einzubringen - in Mitarbeitendenbefragungen, Feedbackrunden und Workshops. Das neue Leitbild soll aus der Mitte der Mitarbeitenden entstehen, darum nehmen wir uns Zeit für den Findungsprozess.

Es geht uns bei einem Leitbild auch immer um die Inhalte hinter den Worten. Jeder Satz eines Leitbildes soll möglichst von allen gelebt werden wollen und hoffentlich von allen erlebt werden können.

Leitsätze sind eine Herausforderung, sie fordern uns. In jedem Fall sind sie für uns alle eine Messlatte, denn sie beschreiben unseren eigenen Anspruch an unser Verhalten. An diesen Leitsätzen werden und wollen wir uns messen lassen.

Das Manifest

Das Manifest wurde zur Fusion von Albertinen Diakoniewerk und Immanuel Diakonie formuliert und fasst den Auftrag und das Selbstverständnis der Immanuel Albertinen Diakonie zusammen.

1. Eine klare Vision

Das Ziel des Zusammenschlusses von Albertinen Diakoniewerk und Immanuel Diakonie ist die Etablierung eines inhalts- und finanzstarken, deutschlandweit aktiven sowie sektorübergreifend aufgestellten freikirchlichen Diakoniekonzerns mit einem hohen Bekanntheitsgrad.

2. Christlich | freikirchlich | ökumenisch | diakonisch | exzellent | mutig

In seinem Selbstverständnis ist dieser Konzern christlich, freikirchlich, ökumenisch, diakonisch, exzellent und mutig. Er ist ausgerichtet auf Werte, Inhalte, Qualität, Entwicklung und Wachstum. Er ist ein freikirchlich-diakonisches Dach für die nächsten mindestens 50 Jahre.

3. Diakonisches Unternehmertum mit baptistischen Prinzipien

Perspektivisch werden im neuen freikirchlich-diakonischen Konzern die christlichen Werte durch die Mitarbeitenden in allen Bereichen erkennbar gelebt und von Patienten, Bewohnern, Gästen, Klienten und Kunden umfassend erkannt. Der neue Konzern fördert konsequent freikirchlich-diakonische Prinzipien – auch in der Führung; durch kurze und transparente Entscheidungsstrukturen, klare Standards sowie durch erfahrungsbasiertes permanentes Change-Management. Der neue Diakoniekonzern ist jederzeit offen für neue Aufgaben in Bereichen, in denen Menschen in herausfordernden Lebenssituationen auf Hilfe angewiesen sind. Und er bietet anderen diakonischen Trägern und Einrichtungen den Raum für Entwicklung, Selbständigkeit, Zukunft und Sicherheit – im Respekt vor der jeweiligen Historie.

4. Albertinen Diakoniewerk und Immanuel Diakonie bilden Basis und Dach

Auf dem Weg zur Vollendung dieser Vision bilden Albertinen Diakoniewerk und Immanuel Diakonie die Basis für den neuen freikirchlichen Diakoniekonzern; insbesondere in den Metropolregionen Berlin und Hamburg. Weitere Einrichtungen und Gesellschaften sollen hinzukommen, um das Ziel eines bundesweiten sektorübergreifenden Anbieters zu verwirklichen.