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Diakonie wagen | Eine Haltung | Prägungen

Was hat mich beeindruckt? Ein Video zu wichtigen Begegnungen und Ereignissen.

Beate Lieske, Qualitätsbeauftragte der Immanuel Miteinander Leben

1986 war das, glaube ich. Da sind wir mit den Patienten komplett rübergezogen. Und ich hatte Spätdienst und hatte ein großes, dickes Buch dabei. Da war in Kugelschreiber alles draufgeschrieben, was Patienten anging, was die Station anging, was die Küche anging. Und habe an den ersten sieben Spätdiensten dort die ersten HINZ-Akten angelegt. Ich habe nicht geahnt, dass ich dann später auch nochmal mit der elektronischen Dokumentation in der Altenhilfe so viel zu tun haben werde. Aber das war sozusagen sehr prägend. Von einem ganz althergebrachten, sehr mündlichen Informationsweitergeben hin zu einer anderen Dokumentation. 

Elimar Brandt, ehemals Geschäftsführer der Immanuel Diakonie

Als wir das Suchthilfezentrum in Molkenberg eröffneten, kam ein Mensch, ein Mann, ausgemergelt und der hatte eine Plastetüte in der Hand. Und das war alles, was er hatte. In dieser Plastetüte war eine Unterhose und ein Unterhemd. Das war sein Vermögen. Und so kam er nach Molkenberg, das werde ich nie vergessen. Und er hat dort neues Packende für sein Leben gefunden und auch eine wunderbare Zukunft dann gehabt. 

Angelika Behm, ehemals Geschäftsführerin Diakonie Hospiz Wannsee und Diakonie Hospiz Woltersdorf

Die Gäste des Hospizes, die uns allen, die wir da gearbeitet haben und jetzt natürlich auch noch arbeiten, gezeigt haben, wie trotz des Wissens um die Endlichkeit des Lebens jeder Tag genutzt werden kann.

Udo Schmidt (Februar 2019), ehemals Geschäftsführer der Immanuel Albertinen Diakonie

Dass auch Träume einfach wahr geworden sind und dass das Perspektiven, die man mit vielen Leuten gemeinsam entwickelt hat, das war ja nie das Werk einzelner Leute, oder wenn dann die Zusammensetzung vieler Leute, die mitgewirkt haben, dann ist das natürlich ein sehr, sehr gutes Gefühl, weil man erlebt hat, es geht. 

Michael Noss, Präsident des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland und Mitglied des Aufsichtsrates der Immanuel Albertinen Diakonie

Wie man mit Menschen umgeht, die eine andere Geschichte haben, nun nicht mit einer besserwisserischen oder vielleicht Wessi-Mentalität rüberkommt, sondern sich wirklich im Dialog mit Menschen verhält und das aufnimmt, was ihre Lebenswirklichkeit ist und war und das entsprechend integrierend umsetzt. Das hat mich sowohl bei Elimar Brandt beeindruckt, aber auch bei Udo Schmidt sehr beeindruckt, dieses Integrierende und Hineinbringende in ein neues System zu leben, zu zeigen und authentisch auch umzusetzen.

Dagmar Wegener, Pastorin Baptisten Schöneberg und Mitglied der Gesellschafterversammlung der Immanuel Albertinen Diakonie

In allen möglichen Bereichen sind da Menschen unterwegs, die ganz viel prägen und die mit ihrem Engagement dieses ganze Werk erst zu dem machen, was es ist.

Diakonie wagen - Eine Haltung - Prägungen (2/3)

Welche Begegnungen und Ereignisse haben Menschen in der Immanuel Albertinen Diakonie geprägt? Aufgezeichnet und zusammengestellt anlässlich der Feierlichkeiten von 75 Jahren Immanuel Albertinen Diakonie in Berlin am 21.12.2022

Beate Lieske, Qualitätsbeauftragte der Immanuel Miteinander Leben

1986 war das, glaube ich. Da sind wir mit den Patienten komplett rübergezogen. Und ich hatte Spätdienst und hatte ein großes, dickes Buch dabei. Da war in Kugelschreiber alles draufgeschrieben, was Patienten anging, was die Station anging, was die Küche anging. Und habe an den ersten sieben Spätdiensten dort die ersten HINZ-Akten angelegt. Ich habe nicht geahnt, dass ich dann später auch nochmal mit der elektronischen Dokumentation in der Altenhilfe so viel zu tun haben werde. Aber das war sozusagen sehr prägend. Von einem ganz althergebrachten, sehr mündlichen Informationsweitergeben hin zu einer anderen Dokumentation. 

Elimar Brandt, ehemals Geschäftsführer der Immanuel Diakonie

Als wir das Suchthilfezentrum in Molkenberg eröffneten, kam ein Mensch, ein Mann, ausgemergelt und der hatte eine Plastetüte in der Hand. Und das war alles, was er hatte. In dieser Plastetüte war eine Unterhose und ein Unterhemd. Das war sein Vermögen. Und so kam er nach Molkenberg, das werde ich nie vergessen. Und er hat dort neues Packende für sein Leben gefunden und auch eine wunderbare Zukunft dann gehabt. 

Angelika Behm, ehemals Geschäftsführerin Diakonie Hospiz Wannsee und Diakonie Hospiz Woltersdorf

Die Gäste des Hospizes, die uns allen, die wir da gearbeitet haben und jetzt natürlich auch noch arbeiten, gezeigt haben, wie trotz des Wissens um die Endlichkeit des Lebens jeder Tag genutzt werden kann.

Udo Schmidt (Februar 2019), ehemals Geschäftsführer der Immanuel Albertinen Diakonie

Dass auch Träume einfach wahr geworden sind und dass das Perspektiven, die man mit vielen Leuten gemeinsam entwickelt hat, das war ja nie das Werk einzelner Leute, oder wenn dann die Zusammensetzung vieler Leute, die mitgewirkt haben, dann ist das natürlich ein sehr, sehr gutes Gefühl, weil man erlebt hat, es geht. 

Michael Noss, Präsident des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland und Mitglied des Aufsichtsrates der Immanuel Albertinen Diakonie

Wie man mit Menschen umgeht, die eine andere Geschichte haben, nun nicht mit einer besserwisserischen oder vielleicht Wessi-Mentalität rüberkommt, sondern sich wirklich im Dialog mit Menschen verhält und das aufnimmt, was ihre Lebenswirklichkeit ist und war und das entsprechend integrierend umsetzt. Das hat mich sowohl bei Elimar Brandt beeindruckt, aber auch bei Udo Schmidt sehr beeindruckt, dieses Integrierende und Hineinbringende in ein neues System zu leben, zu zeigen und authentisch auch umzusetzen.

Dagmar Wegener, Pastorin Baptisten Schöneberg und Mitglied der Gesellschafterversammlung der Immanuel Albertinen Diakonie

In allen möglichen Bereichen sind da Menschen unterwegs, die ganz viel prägen und die mit ihrem Engagement dieses ganze Werk erst zu dem machen, was es ist.