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Gemeinschaft, Dankbarkeit und ein gesegneter Neubeginn

Das sogenannte Zuckerfest ist für muslimische Gläubige ein wichtiges Fest. Es fällt dieses Jahr in Deutschland in die Zeit vom 20. bis 22. März. Am Ende des Fastenmonats Ramadan steht zunächst morgens am ersten Festtag das gemeinsame Gebet im Mittelpunkt. Die Gläubigen vollziehen eine rituelle Waschung und kleiden sich festlich. Dann versammelt sich die Gemeinde etwa eine Stunde nach Sonnenaufgang in der Moschee zum Gebet und sammelt für Bedürftige. Alle wünschen sich danach ein „gesegnetes Fest“. Schließlich wird ausgelassen gefeiert, Freunde und Verwandte besucht und auch der Verstorbenen gedacht. Und bei allem dürfen leckere süße Speisen nicht fehlen.

Das Zuckerfest signalisiert nach einem Monat des Fastens, wo Muslim*innen Essen und Trinken eingeschränkt haben, die Rückkehr zur Freude und würdigt auch die Disziplin während des Ramadans. Aber vor allem sind der Ramadan und das anschließende Zuckerfest eine Zeit der Reflexion und Dankbarkeit. Die Gläubigen erinnern sich daran, wie wichtig Teilen, Nächstenliebe und Gemeinschaft sind. In allem wird dadurch der Glaube gestärkt und der Wert des Lebens gewürdigt. Was für gute und hilfreiche Gedanken!

Allen muslimischen Gläubigen in unserem Konzern wünsche ich ein gesegnetes Fest und viele schöne Stunden mit Freunden und Verwandten.

Pastor Roger Bahr, Seelsorger auf dem Gesundheitscampus Hamburg-Volksdorf