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Herzpatient bedankt sich mit Chorkonzert
Ein bewegendes Dankeschön: Nach erfolgreicher Herz-OP bringt Patient Reinhard Gülden den Volkschor „Frohsinn“ ins Albertinen Krankenhaus – und sorgt mit Shantys und Volksliedern für Gänsehautmomente.
Ein Dank, der zu Herzen geht
Das war ein Konzert, das buchstäblich zu Herzen ging: Reinhard Gülden, noch vor wenigen Monaten Patient in der Herzchirurgie, hatte versprochen, nach seiner Genesung ein Konzert mit dem Volkschor "Frohsinn" aus Seestermühe im Albertinen Krankenhaus auszurichten. Als großes Dankeschön für die hervorragende Behandlung im Albertinen Herz- und Gefäßzentrum. Für die übrigen Chormitglieder war dieser besondere Einsatz für ihren Chorkamaraden Ehrensache.
Chorkonzert mit Gänsehautmomenten in der Eingangshalle
Und so standen rund 20 Mann in schwarzem Blazer mit weinroter Krawatte in der Eingangshalle des Albertinen Krankenhauses und sangen mit Inbrunst bekannte Shantys und Volkslieder. Ob "Jung mit'n Tüddelband", "Hamborger Veermaster" oder "Dat du min Leevsten büst": Unter der kompetenten Leitung von Michael Horn-Antoni am E-Piano entstanden immer wieder Gänsehautmomente. Chefarzt Prof. Dr. Thorsten Hanke und der Operateur des Patienten, Oberarzt Dr. Stanislav Tsvelodub, waren unter den zahlreichen Zuhörenden und bedankten sich im Anschluss mit Tulpen bei jedem Sänger einzeln für dieses besondere Konzert.

Komplexe Herzoperation als Teamleistung
Reinhard Gülden war Anfang November mit einer Pumpleistung des Herzens von nur noch 20 Prozent notfallmäßig ins Albertinen Krankenhaus eingeliefert worden. Hinzu kam noch ein Blutgerinnsel in der linken großen Herzkammer. Vorausgegangen war ein schwerer Herzinfarkt. Der Eingriff war komplex und wurde in den darauffolgenden zwei Wochen minutiös vorbereitet. Die neunstündige OP verlief erfolgreich, daran schloss sich ein längerer Aufenthalt auf der Intensivstation an. Tsvelodub: "Die Behandlung war echte Teamarbeit und viel mehr als nur die Operation - angefangen bei der prä- und postoperativen Betreuung bis hin zu der Leistung der Kolleginnen und Kollegen der Intensivmedizin!"
Zurück ins Leben – und zurück zur Musik
Der Patient hat vier Bypässe erhalten, die - wie üblich im Albertinen - ausschließlich aus Brustwand-Arterien gefertigt wurden und deutlich länger offen bleiben als Venen-Bypasses. Oder mit den Worten von Chefarzt Hanke: "Mercedes Bypässe", für deren hohe Qualität das Albertinen Herz- und Gefäßzentrum bundesweit bekannt ist. Zusätzlich wurden Blutgerinnsel und beschädigtes Gewebe entfernt. Das Herz wurde vorübergehend mit einer Pumpe unterstützt. Heute singt Reinhard Gülden wieder und fährt Fahrrad - und das bei einem Wind, der in der Elbmarsch traditionell immer von vorne kommt.
Persönliches Dankeschön an das Herzteam
Im Anschluss an das mit großem Applaus bedachte Konzert nahmen Prof. Hanke und Dr. Tsvelodub ein gerahmtes Foto mit persönlicher Widmung aus der Heimat des Patienten entgegen. Prof. Hanke: "Ich freue mich sehr, dass es Herrn Gülden wieder gut geht und unsere gemeinsame Arbeit als Herzteam so erfolgreich war. Vielen Dank für das schöne Konzert!"
