In besten Händen, dem Leben zuliebe.

Wir denken Diakonie neu.

Werte | Leitbild

Albertinen-Diakoniewerk und Immanuel Diakonie haben sich ein Wertefundament definiert, in dem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihr Handeln gestalten sollen. 

Es wird eine wichtige Aufgabe sein, ein gemeinschaftliches Wertesystem zu entwickeln, das damit zur Arbeitsgrundlage aller Beschäftigten wird. 

Leitbild des Albertinen-Diakoniewerks

  • Unsere Grundlage: Gottes Liebe
  • Unser Ziel: Menschen helfen
  • Mit Menschen umgehen
  • Mit Ressourcen umgehen
  • Mit Grenzen umgehen


veröffentlicht in 2002


Werte der Immanuel Diakonie

  • Immanuel
  • Fürsorge
  • Gerechtigkeit
  • Erfolgsorientierung
  • Teamgeist


veröffentlicht in 2015

Unsere Grundlage: Gottes Liebe

Das Albertinen-Diakoniewerk, gegründet 1907 durch Albertine Assor, lebt und arbeitet auf der Grundlage der Liebe Gottes: Gott bejaht und liebt jeden Menschen, unabhängig von Geschlecht, Alter, Weltanschauung, Religion, Herkunft und sozialem Stand. An seiner annehmenden Liebe richten wir unser Handeln aus; sie befähigt uns zu einem menschenfreundlichen Dienst am Nächsten. Wir orientieren uns dabei an Jesus Christus: Wie er mit Menschen geredet hat und wie er mit ihnen umgegangen ist, ist uns Vorbild.


Immanuel

Den Menschen als Ganzes sehen – mit Körper, Geist und Seele: diese Haltung entspricht unserem christlichen Menschenbild. Bei uns steht der Mensch in seiner Einmaligkeit an erster Stelle – gleich welcher Herkunft, Weltanschauung oder Lebensweise, wie alt oder jung, stark oder schwach, arm oder reich, gesund oder gesundheitlich beeinträchtigt. Und aus diesem christlichen Verständnis der Nächstenliebe entsteht die Kraft, die uns alle antreibt. Und weil „Gott mit uns ist“ (hebräisch: „Immanuel“), versuchen wir immer ein Stück mutiger zu sein.

Unser Ziel: Menschen helfen

Gemeinsam mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wir das Ziel Menschen zu helfen. Wir wollen Menschen, die unter Krankheiten und Behinderungen leiden, helfen gesund zu werden und ihr Leben selbstbestimmt zu führen. Wo dies nicht möglich ist, möchten wir ihre Leiden lindern, sie begleiten und trösten oder ein Sterben in Würde ermöglichen. Alle, die zu uns kommen, wollen wir nicht als »Fälle« behandeln, sondern als Menschen wahrnehmen und sie in ihrer momentanen Situation begleiten, unterstützen und fördern.

Deshalb

  • behandeln und pflegen wir Kranke, betreiben Geburtshilfe und Gesundheitsvorsorge, Forschung und Lehre,
  • fördern wir Mitarbeiter im Gesundheitswesen durch Aus-, Weiter- und Fortbildung, und zwar in diakonischer, ethischer und fachlicher Hinsicht,
  • fördern wir Kinder in ihrer Entwicklung,
  • betreuen wir alte Menschen sowie Personen, die besonderer Hilfe bedürfen,
  • schaffen wir Einrichtungen der Fürsorge für unsere Mitarbeiter.


Fürsorge

Jedem Menschen – auch uns selbst – achtsam, wertschätzend und hilfreich zu begegnen: das entspricht unserem diakonischen Selbstverständnis. Wir legen Wert auf einen fürsorglichen und menschenfreundlichen Umgang miteinander: auf gelebte Nächstenliebe – vom Beginn des Lebens bis über den Tod hinaus!

Mit Menschen umgehen

Wir behandeln die Menschen so, wie es ihrer persönlichen Bedürfnislage entspricht und wie wir selbst behandelt werden wollen. Wir achten ihre Würde und ihren Willen, investieren Zeit und Zuwendung und gehen freundlich und aufgeschlossen auf diejenigen zu, die sich uns anvertrauen.

Unseren Mitarbeitern und Kollegen begegnen wir mit Wertschätzung. Denn für unsere Arbeit tragen wir gemeinsam Verantwortung. Wir unterstützen uns gegenseitig, auch über Dienstbereiche hinweg. Wir wollen uns gegenseitig persönlich und fachlich fördern. Leitende Mitarbeiter pflegen einen kooperativen Führungsstil und gestalten Entscheidungsprozesse durchsichtig.


Gerechtigkeit

Egal in welcher Rolle oder Beziehung ein Mensch zu uns steht – ob Patient, Bewohner, Gast, Ratsuchender, Angehöriger, Kunde oder Mitarbeiter: die jeweils individuellen Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt unseres Handelns. Zu einer optimalen Gesundheitsversorgung und Wirtschaftlichkeit bei der Durchführung unserer Leistungen gehört unabdingbar das Wohl der uns anvertrauten Menschen.

Mit Ressourcen umgehen

Wir investieren die uns zur Verfügung stehenden Mittel in eine möglichst hohe Qualität unserer Angebote und Dienstleistungen. Unsere Ressourcen setzen wir effizient und verantwortungsbewusst ein. Unser diakonischer Auftrag steht dabei an erster Stelle. Wirtschaftliche Ziele verfolgen wir nur insoweit, wie sie zur Erfüllung dieses Auftrages notwendig sind. Diakonische Zielsetzung und Leistungsorientierung sind für uns kein Gegensatz.


Erfolgsorientierung

So unterschiedlich unsere Leistungen sind – sie haben ein eindeutiges Ziel: den möglichst weitreichenden, auf Dauer angelegten Erfolg in der Behandlung, Betreuung und Begleitung der Menschen. Dazu gehören sowohl eine breite Fachkompetenz und ein umsichtiges Wirtschaften als auch der Anspruch, sich durch neue Erkenntnisse weiterzuentwickeln – sowohl methodisch als auch menschlich.

Mit Grenzen umgehen

Wir sind uns bewusst, dass wir bei der Umsetzung dieses Leitbildes an Grenzen stoßen. Nicht nur der Druck der täglichen Arbeit, sondern auch die gesundheitspolitische Gesamtlage und die immer knapper werdenden Finanzen bringen uns in Versuchung, Kompromisse zu machen, wo wir es eigentlich nicht wollen und unsere Grundüberzeugungen aus den Augen zu verlieren. Wir wollen miteinander im Gespräch bleiben, damit es gelingen kann, dass wir uns immer neu an unseren Grundsätzen und Zielen orientieren und dabei auch ganz neue Wege entdecken und beschreiten.


Teamgeist

Teamgeist: das ist eine elementare Voraussetzung für jeden Mitarbeitenden der Immanuel Diakonie – egal aus welcher Berufsgruppe. Dieses Zusammengehörigkeitsgefühl – verbunden mit gegenseitigem Vertrauen – prägt unsere Arbeit. Wir arbeiten Hand in Hand. Jeder kann sich auf den anderen verlassen. Und von diesem Miteinander profitieren alle.