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Heute setzte ein Pilotprojekt ein wichtiges Zeichen für politische Teilhabe wohnungs- und obdachloser Menschen: Das Bezirkswahlamt Pankow kam erstmals direkt in eine Wohnungslosentagesstätte - und zwar in unser Sozialprojekt Prenzlauer Berg. Ziel: Auch Menschen ohne Meldeadresse sollen einen leichten Zugang zur kommenden Wahl für die Berliner Bezirke und das Berliner Abgeordnetenhaus erhalten.

Denn wer keine Wohnung hat, darf nicht auch noch den Zugang zur demokratischen Mitentscheidung verlieren.

Für wohnungslose Menschen ist die Teilnahme an Wahlen oft mit zusätzlichen formalen Hürden verbunden. Genau hier setzte das Pilotprojekt an: Das Wahlamt informierte vor Ort darüber, wie die Wahl funktioniert, wer wahlberechtigt ist und welche Möglichkeiten zur Stimmabgabe bestehen.

Pankower Wohnungslose konnten ihre Wahlberechtigung prüfen lassen, sich in das Wahlverzeichnis eintragen und anschließend Briefwahlunterlagen erhalten. Entscheidend ist, in welchem Bezirk sich die Person am 35. Tag vor der Wahl aufgehalten hat. Einige haben direkt vor Ort gewählt, andere möchten sich zunächst noch genauer informieren, wen sie wählen wollen.

Mehr Informationen zum Sozialprojekt Prenzlauer Berg.

Impressionen

Kooperationspartner für das Pilotprojekt
Mann liest aus einem Wahlprogramm
Erläuterung der Briefwahl
Eintragen in das Wahlverzeichnis
Wahlurne
Mann informiert sich am Sozial-O-Mat über die Wahlprogramme der Parteien zu sozialen Themen
In der Wahlkabine wird gewählt
Wahlurne
Gespräche in der Tagesstätte
Briefwahlunterlagen
Wahlinformationen in mehreren Sprachen