Kontakt

Welche Behandlung hilft wann bei Hüft- und Knieschmerzen?
Beim kostenfreien Patiententag des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie informiert Dr. Peter Naatz vom Immanuel Krankenhaus Berlin über moderne Behandlungsstrategien.
Hüft- und Knieschmerzen können die Beweglichkeit und Lebensqualität erheblich einschränken. Doch nicht jede Arthrose muss operiert werden. Welche Behandlung im individuellen Fall sinnvoll ist, hängt unter anderem von den Beschwerden, den persönlichen Lebensumständen und dem Ausmaß der Gelenkerkrankung ab. Beim kostenfreien Patiententag im Rahmen des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) am 23. Oktober 2026 in Berlin gibt Dr. Peter Naatz, Chefarzt für Orthopädie – Untere Extremität, Endoprothetik, Fuß- und Wirbelsäulenchirurgie am Immanuel Krankenhaus Berlin, Einblicke in moderne Behandlungsstrategien für Hüft- und Kniebeschwerden.
Nicht jede Arthrose muss operiert werden
Ob eine Operation notwendig ist, lässt sich nicht allein anhand eines Röntgenbildes entscheiden. Ausschlaggebend ist vor allem, wie stark die Beschwerden sind und wie sehr Schmerzen und Bewegungseinschränkungen den Alltag beeinträchtigen. Viele Beschwerden können zunächst konservativ behandelt werden – etwa mit Bewegung, Physiotherapie, gezieltem Muskeltraining oder einer individuell abgestimmten Schmerztherapie.
„Unser Ziel ist zunächst, die Beschwerden mit möglichst schonenden Maßnahmen zu lindern und die Funktion des Gelenks zu erhalten“, erklärt Dr. Naatz, Facharzt für Orthopädie und Rheumaorthopädie.
Wann ein Gelenkersatz sinnvoll werden kann
Wenn Schmerzen dauerhaft bestehen, die Beweglichkeit zunehmend eingeschränkt ist und konservative Behandlungen nicht mehr ausreichend helfen, kann ein Gelenkersatz eine sinnvolle Option sein. Die Entscheidung für eine Operation wird individuell getroffen und berücksichtigt neben den medizinischen Befunden auch die persönlichen Ziele und den Alltag der Patientinnen und Patienten.
Individuell abgestimmte Endoprothetik
Am Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung des Immanuel Krankenhauses Berlin werden Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen der großen Gelenke spezialisiert und qualitätsgesichert versorgt. Zum Einsatz kommen hochwertige Implantate, die individuell auf die Anatomie und die jeweilige Situation der Patientinnen und Patienten abgestimmt werden. Die passgenaue Versorgung unterstützt eine gute Funktion und Einheilung und kann dazu beitragen, das Risiko von Komplikationen wie Infektionen zu reduzieren.
Patiententag beim DKOU: „Gelenkschmerzen: Ursachen erkennen, gezielt therapieren“
Patientinnen und Patienten haben beim kostenfreien Patiententag im Rahmen des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) die Möglichkeit, sich neben dem Vortrag von Dr. Peter Naatz in weiteren Expertenvorträgen über aktuelle Behandlungsmöglichkeiten bei Gelenkbeschwerden zu informieren. Der DKOU ist die bedeutendste Veranstaltung für Orthopädie und Unfallchirurgie in Europa. Der Patiententag beginnt um 14:00 Uhr und endet um 17:00 Uhr. Er wird von der DGOU und dem BVOU in Kooperation mit der Deutschen Rheuma-Liga Berlin organisiert.
Veranstaltungsort
CityCube Berlin, Großer Saal
Eingang Jafféstraße (Ebene 1, Westfoyer)
14055 Berlin
Information und Anmeldung für Interessierte
Deutsche Rheuma-Liga Berlin e.V.
Mariendorfer Damm 161a, 12107 Berlin
Telefon: +49 (0)30 32 290 290
veranstaltungen@rheuma-liga-berlin.de
Weitere Informationen und Anmeldung auf der Webseite der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU).
Mehr Informationen zum Immanuel Krankenhaus Berlin.