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Bundesfamilienministerium zu Besuch in der Schwangerschaftsberatung
Katharina Jestaedt, Abteilungsleiterin im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, hat sich vor Ort in der Immanuel Beratung Reginhardtstraße ein Bild von der wichtigen Arbeit gemacht.
2.281 Beratungsgespräche – 2.281 individuelle Lebenssituationen: So viele Gespräche hat das Team um Simone Seibt und ihre sechs Kolleginnen von der Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatung der Immanuel Beratung Reginhardstraße im Jahr 2025 geführt.
Hinter jeder Zahl stehen Menschen mit ganz unterschiedlichen Fragen, Sorgen und Lebenssituationen: Wie kann ich mein Kind finanziell gut versorgen? Was bedeutet die Schwangerschaft für mein Leben? Wie kann ich mich auf die Elternschaft vorbereiten? Was tun bei einem unerfüllten Kinderwunsch? Und was, wenn eine Schwangerschaft ungewollt ist?
Von dieser wichtigen Arbeit hat sich auch Katharina Jestaedt, Abteilungsleiterin im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, bei einem Besuch vor Ort ein Bild gemacht. Im Gespräch ging es um die Beratungspraxis, die Auswirkungen gesetzlicher Veränderungen auf die Konfliktberatung sowie um Themen wie Kinderwunschberatung und vertrauliche Geburt. Wir konnten aber auch die oft schwierige finanzielle Situation besprechen, in der sich viele der mehr als 300 diakonischen Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen in ganz Deutschland befinden.

Einrichtungsleiterin Simone Seibt unterstreicht: „Es war uns eine große Freude, Frau Jestaedt einen direkten Einblick in unsere Beratungsarbeit geben zu können. Das echte Interesse und die spürbare Wertschätzung aus dem Ministerium bestärken uns in unserer täglichen Arbeit mit unseren Klient:innen. Das gemeinsame Treffen hat uns sehr deutlich vor Augen geführt, wie wertvoll der direkte Dialog zwischen Praxis und Politik ist. Herzlichen Dank dafür!“
Wichtige Perspektiven aus der gesamten Bandbreite der Schwangerenberatung brachten zudem die Kolleginnen Regina Ruhm, Leiterin Immanuel Beratungszentrum Marzahn, und Dorit Mauersberger, Leiterin Immanuel Beratung Fischerinsel, ein. Auch Beratung + Leben-Geschäftsführer Dirk Brigmann nahm an dem von Diakonie Deutschland und dem Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz vermittelten Treffen teil.
