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Albertinen Schule feiert Absolventinnen und Absolventen der Pflege
17 Absolventinnen und Absolventen der Albertinen Schule haben ihre Pflegeausbildung erfolgreich abgeschlossen. Bei einer Feierstunde wurden ihre Leistungen gewürdigt und der Start ins Berufsleben gefeiert.
Ein besonderer Tag für den Kurs BPA 10-23
Ein festlich geschmückter Saal, festliche Klänge und festlich gekleidete frisch examinierte Absolventinnen und Absolventen der Pflege im Mittelpunkt: Die Albertinen Schule hatte zu einer Feierstunde zum Abschliuss des Ausbildungslehrgangs BPA 10-23 eingeladen und alle kamen: Natürlich die stolzen Absolventinnen und Absolventen selbst nebst ebenso stolzer Angehöriger, der Staatsrat in der Gesundheitsbehörde, Tim Angerer, Ralf Zastrau, Geschäftsführer im Albertinen Haus, Dr. Stefan Stiegler als Vertreter des Albertinen Konvents, Alberto Correia, Pflegedirektor im Albertinen Krankenhaus und Albertinen Haus, die Praxisleiterinnen und -leiter sowie last but not least das Kollegium der Albertinen Schule mit Mirjam Mikoleit als Leiterin und Gastgeberin. Sie begrüßte die Gäste und begleitete diese moderierend durch die Feierstunde. Mirjam Mikoleit unterstrich dabei die Leistungen der erfolgreich ausgebildeten Pflegefachpersonen, zu deren Ehren die Veranstaltung stattfinde. Für die mal festlich, mal jazzige Musik sorgten Jazzflötistin und Komponistin Anne-Christine sowie Jazzposaunist und Mitglied in der NDR-Bigband, Heinrich Klaus Heidenreich.
Persönliche Glückwünsche von Staatsrat Tim Angerer
Staatsrat Angerer hatte es sich nicht nehmen lassen, zunächst durch die Reihen zu gehen und jeder Absolventin und jedem Absolventen persönlich zu gratulieren. In seinem Grußwort hob er die Bedeutung des Pflegeberufs hervor und dankte den nunmehr examinierten Pflegefachfrauen und -männern für ihr Engagement für hilfsbedürftige Menschen. Er unterstrich, dass die Politik in den vergangenen Jahren einiges unternommen hätte, um den Pflegeberuf zu stärken, nicht zuletzt auch bei der Bezahlung.
Eine gute Wahl für den Pflegeberuf
Ralf Zastrau machte in seinem Grußwort deutlich, dass die Absolventinnen und Absolventen seinerzeit gleich mehrfach eine gute Wahl getroffen hätten: Hinsichtlich des Berufswunsches, dem Träger der Ausbildung und nicht zuletzt auch bezüglich der Ausbildungsstätte. Heute würden alle Pflegeschulen in der Republik generalisiert ausbilden, die Albertinen Schule mache das aber bereits seit 2003, lange vor der bundeweiten gesetzlichen Einführung der generalistischen Ausbildung im Jahr 2020.
Im Gespräch bleiben – auch in schwierigen Zeiten
Alberto Correia war es ein Anliegen, mit den negativen Folgen des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes nicht hinter dem Berg zu halten. Die Sparvorgaben seitens der Politik stellten alle Krankenhäuser vor große Probleme. Zugleich betonte er: „Lassen Sie uns im Gespräch bleiben. Ich kann Ihnen nicht versprechen, dass sich jedes Problem sofort lösen lässt, aber ich bin für Sie da!“
Die Perspektive der Patientinnen und Patienten im Blick
Dr. Stefan Stiegler warb in seinem Beitrag für eine Perspektive aus Sicht der Patientinnen und Patienten. Diese mache den Unterschied aus und sei die Grundlage für Empathie und Zuwendung.
Ein engagierter und internationaler Jahrgang
Katharina Voß und Dr. Renata Gagelmann hatten als Lehrerinnen und Ausbildungsjahrgang BPA 10-23 betreut. Sie hoben hervor, dass sich die nunmehr fertig ausgebildeten Pflegefachpersonen sehr engagiert hätten für die zukünftige Ausrichtung der Pflege – davon alleine fünf in der Jugend- und Auszubildendenvertretung. Der hohe Grad an Internationalität und der gegenseitige Respekt sei in diesem Jahrgang beeindruckend gewesen. Man habe sich gegenseitig mit allen Stärken und Schwächen akzeptiert. Auch das interdisziplinäre Arbeiten und Lernen von anderen Berufsgruppen hätten diesen Kurs in besonderem Maße ausgezeichnet.
Drei Jahre Ausbildung – und jetzt geschafft!
Das letzte Wort aber gehörte den examinierten Pflegefachfrauen und –männern selbst: Ihre Ausbildung liegt nun hinter ihnen und so ließen sie die vergangenen drei Jahre noch einmal auf Fotos Revue passieren. Deutlich wurde, dass die Ausbildung in der Pflege alles andere alles ein Spaziergang ist und Durchhaltevermögen verlangt. Und manchmal auch Widerspruch gefragt ist, wenn es aus Sicht der Auszubildenden mal nicht so rund läuft. „Und jetzt haben wir es geschafft. Darauf können wir alle stolz sein!“
Der Festakt wurde mit einem leckeren Buffett – einschließlich selbstgebackener Examenstorte – beschlossen.
Viele starten ihre Karriere im Albertinen Krankenhaus
Besonders erfreulich ist, dass sich eine Mehrzahl der 17 Absolventinnen und Absolventen dazu entschieden hat, ihre pflegerische Karriere im Albertinen Krankenhaus zu beginnen: Von den 14 dort praktisch ausgebildeten Pflegefachpersonen bleiben elf dem Haus erhalten.
Herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Examen und alles Gute für den Start ins Berufsleben!











