Großer Bahnhof für den scheidenden Geschäftsführer des Immanuel Klinikums Bernau Herzzentrum Brandenburg, Andreas Linke: Im Bernauer Ofenhaus verabschiedeten sich am Freitag (20. Mai) Vertreter der Politik und des Gesundheitsministeriums, Weggefährtinnen und -gefährten aus der Immanuel Albertinen Diakonie sowie vor allem die Mitarbeitenden im Klinikum von dem Krankenhausmanager, der Ende Mai in den Ruhestand geht.

Der 65-jährige hat seit Oktober 2011 die Geschäfte im Bernauer Klinikum erfolgreich geführt. Nachfolgerin Verena Plocher ist bereits seit dem 1. Februar im Amt und übernimmt die Geschäfte bestens vorbereitet. Es war ein heiteres Fest, musikalisch exzellent gestaltet von den Berliner Jazzmusikern Benedikt Joch (Gitarre) und Ralf Schwarz (Kontrabass).

Verabschiedung von Geschäftsführer Linke: Jürgen Roß, Aufsichtsratsvorsitzender der Immanuel Albertinen Diakonie, Andreas Linke, Verena Plocher, Geschäftsführerein Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg, Matthias Scheller, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Immanuel Albertinen Diakonie.

Erfolgreiche Baubilanz
Andreas Linke war insgesamt 18 Jahre für die Immanuel Diakonie und Immanuel Albertinen Diakonie tätig und hatte zuvor in Thüringen die Christlichen Wohnstätten Schmalkaden in Thüringen erfolgreich in die damalige Immanuel Diakonie integriert. In Bernau setzte er baulich mit der Inbetriebnahme unter anderem des neuen Hybrid-OPs, des Blockheizkraftwerkes, der neuen Kreißsäle sowie des Erweiterungsbaus gemeinsam mit dem verstorbenen ehemaligen Konzerngeschäftsführer der Immanuel Diakonie und Immanuel Albertinen Diakonie, Udo Schmidt, Akzente. Das neue Eingangsgebäude mit modernsten Untersuchungs- und Behandlungsräumen, der wichtigen Erweiterung der Intensivstation, einer Intermediate Care Station und einer Normalstation wurde zu Beginn der Pandemie eröffnet und bestand seine erste Bewährungsprobe sogleich als neues Covid-19-Zentrum.

Start der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane
In die Zeit seiner Geschäftsführung fällt auch der Start der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) im Jahr 2014. Es war zugleich auch der Start für neue Impulse bezüglich der Ausbildung neuer Medizinerinnen und Mediziner in und für Brandenburg. Ebenso wurden unter Linkes Führung die chefärztlichen Positionen der Pädiatrie und Chirurgie im Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg überzeugend neu besetzt.

Stärkung des Immanuel Herzzentrums Brandenburg
Nicht zuletzt ist es Linke in enger Abstimmung mit den Chefärzten Prof Dr. Johannes Albes (Herzchirurgie) und Prof. Dr. Christian Butter (Kardiologie) gelungen, das Immanuel Herzzentrum Brandenburg weiter zu entwickeln und als Einrichtung mit Strahlkraft weit über die Landesgrenzen Brandenburgs hinweg zu etablieren.

Hochrangige Redner zur Verabschiedung
Mit Jürgen Roß, Vorsitzender des Aufsichtsrates, und Matthias Scheller, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Immanuel Albertinen Diakonie, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Uwe Simon, Präsident der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane, André Stahl, Bürgermeister der Stadt Bernau bei Berlin, Daniel Kurth, Landrat Landkreis Barnim sowie Michael Zaske, Leiter der Abteilung Gesundheit im Gesundheitsministerium des Landes Brandenburg, würdigten gleich mehrere hochrangige Redner die Verdienste Linkes um den Krankenhausstandort Bernau sowie darüber hinaus um die Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane und die Immanuel Albertinen Diakonie.

Krankenhausleitung bedankt sich
Als ausgebildeter Theologe war Linke die Nähe zu den Mitarbeitenden immer ein besonderes Anliegen. Die Mitglieder der Krankenhausleitung mit den Chefärzten Prof. Albes, Prof. Butter, dem Chefarzt der Inneren Medizin, Dr. Michael Zänker, sowie dem stellvertretenden Pflegedirektor Raffael Schmidt betonten zudem die Fähigkeit Linkes, zuhören und Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden zu können. Verena Plocher bedankte sich bei ihrem Vorgänger für die kollegiale Zusammenarbeit in den vergangenen Monaten.

Linke: „Bleiben Sie fröhlich!“
Linke machte in seinem Schlusswort deutlich, dass die Führung eines Krankenhauses eine Teamleistung sei. Er bedankte sich für die wertschätzenden Worte und wünschte seiner Nachfolgerin sowie allen Gästen für die Zukunft alles Gute: „Bleiben Sie vor allem fröhlich!“ Zum Abschluss der Veranstaltung fand Klinikseelsorger Ralf-Peter Greif persönliche Segensworte für Andreas Linke.

Zitate aus den Würdigungen:

Jürgen Roß, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Immanuel Albertinen Diakonie
„Unser Wunsch als Aufsichtsrat ist es, dass unser christlich geprägter Auftrag gelebter Nächstenliebe stets in der Immanuel Albertinen Diakonie erkennbar bleibt, gerade auch in den aktuell wirtschaftlich schweren Zeiten. Hier in Bernau spürt man Begeisterung, wenn von der Arbeit berichtet wird. Diese gute Atmosphäre hat Andreas Linke maßgeblich geprägt. Danke dafür!“

Matthias Scheller, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Immanuel Albertinen Diakonie
„Unter Ihrer Leitung als Geschäftsführer konnten für das Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg viele Meilensteine passiert werden. Ihnen ging und geht es an erster Stelle um die Menschen, und das hat Sie auch als Geschäftsführer immer ausgezeichnet. Die Mitarbeitenden im Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg sind ein großartiges Team – das ist auch Ihr Verdienst! Für die von Ihnen geleistete Arbeit sage ich im Namen der gesamten Konzerngeschäftsführung herzlich Danke.“

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Uwe Simon, Präsident der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane
„Andreas Linke ist seit 2011 Geschäftsführer des Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg. In dieser Funktion war er an herausragender Stelle an der Gründung der MHB im Jahr 2014 beteiligt. Auch an ihrer erfolgreichen Weiterentwicklung hatte er maßgeblichen Anteil. Wenn man die Gründungsprofessuren aus der damaligen Zeit fragt, was sie an Andreas Linke besonders schätzen, dann erhalten Sie ganz oft die Antwort, dass er seinen Chefärzten viel Vertrauen geschenkt und den notwendigen Freiraum gewährt und geschaffen hat, der nötig war, damit sich die MHB in Forschung, Lehre und akademischer Verwaltung entwickeln konnte. Herr Linke hat deshalb wesentlichen Anteil daran gehabt, das Immanuel Klinikum Bernau zu einem von insgesamt vier MHB Universitätsklinika im Verbund zu machen. Er hat sich damit ebenso sehr für die Entwicklung der Universitätsmedizin im Land Brandenburg verdient gemacht.“

André Stahl, Bürgermeister der Stadt Bernau bei Berlin
„Wir danken Herrn Linke für sein engagiertes Wirken für den Standort Bernau. Ihm ist es gelungen, Sorge dafür zu tragen, europäische Spitzenmedizin in Bernau zu etablieren.“

Daniel Kurth, Landrat Landkreis Barnim
„Durch Ihre exzellente Arbeit, zusammen mit allen Mitarbeitenden des Immanuel Klinikums Bernau, hat dieses einen ausgezeichneten Ruf und verleiht der Stadt Bernau und damit auch dem Landkreis als Gesundheitsstandort Strahlkraft weit über die Stadt- und Kreisgrenzen hinaus. Die Arbeit des Krankenhauses, und als Geschäftsführer ist es auch immer ihre Arbeit, war und ist für die medizinische Versorgung einerseits – siehe die Grundversorgung des Krankenhauses – andererseits mit der Spitzenmedizin des Herzzentrums ein Aushängeschild für Bernau und den Barnim.“

Michael Zaske, Leiter der Abteilung Gesundheit, Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg
„Herr Linke hat maßgeblich zur erfolgreichen Entwicklung des Immanuel Klinikums Bernau Herzzentrum Bernau in den elf Jahren unter seiner Leitung beigetragen. Herr Linke und die Beschäftigten waren auch in der Pandemie und aktuellen Krisensituation maßgeblicher Teil der Sicherung der Versorgung.“

Ansprechperson Presse

Dr. Jenny Jörgensen
Kommunikationsmanagerin Presse
Immanuel Albertinen Diakonie
Geschäftsstelle Berlin
Am Kleinen Wannsee 5 A
14109 Berlin
Tel. 030 80505-843
Mobil 0173 281 09 06
jenny.joergensen@immanuelalbertinen.de

Basisinformationen

Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg
Das Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg ist mit 290 Betten und knapp 800 Mitarbeitenden ein Krankenhaus der Grundversorgung mit den Abteilungen für Innere Medizin, Chirurgie, Pädiatrie, Gynäkologie und Geburtshilfe sowie ein Fachkrankenhaus für Herzmedizin. Insgesamt werden jährlich über 11.000 Patienten stationär und ca. 15.000 Patienten ambulant versorgt.

Das 1992 gegründete Immanuel Herzzentrum Brandenburg zählt mit seinen jährlich ca. 1.200 Operationen am offenen Herzen und mehr als 6.400 kardiologischen Eingriffen zu den führenden Einrichtungen in Deutschland. Es verfügt über vier Herzkatheterlabore, wovon eines als Hybrid-Katheterlabor ausgelegt ist, und fünf Operationssäle, einer davon ist ein hochmoderner Hybrid-OP.

Das Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg bildet im Verbund mit der Immanuel Klinik Rüdersdorf, dem Universitätsklinikum Ruppin-Brandenburg sowie dem Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel das Universitätsklinikum der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB).

Weitere Informationen:
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Immanuel Albertinen Diakonie
Die Immanuel Albertinen Diakonie ist im Januar 2019 aus dem Zusammenschluss vom Albertinen Diakoniewerk und der Immanuel Diakonie hervorgegangen und steht für gebündelte Kompetenz für Menschen in herausfordernden Lebenssituationen.

Dazu dienen Einrichtungen der stationären Krankenhausversorgung, der Altenhilfe, Hospize sowie Medizinische Versorgungszentren. Hinzu kommen die Betreuung von Menschen mit Behinderungen, Angebote unter anderem in der Suchtkrankenhilfe, der Kinder- und Jugendhilfe und der psychosozialen Beratung. Eine hoch spezialisierte Akademie für Aus-, Fort- und Weiterbildung, die Trägerschaft für eine themenverbundene Hochschulausbildung sowie Dienstleistungsgesellschaften runden das Angebot ab.

Rund 7.900 Mitarbeitende in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Thüringen erwirtschaften in rund 90 Einrichtungen einen Konzernumsatz von rund 680 Millionen Euro.

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Pressefoto: 2022-05-25 Andreas Linke mit Jürgen Roß, Verena Plocher und Matthias Scheller (JPG, 8 MB)

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