Im Beisein von Gesundheitssenatorin Dr. Melanie Leonhard, Eimsbüttels Bezirksamtsleiter Kay Gätgens und zahlreichen weiteren Gästen sprach Polier Stefan Heller den traditionellen Richtspruch. Der Posaunenchor Schnelsen begleitete die Veranstaltung musikalisch.

Bis Herbst 2023 entsteht ein viergeschossiges Gebäude mit 117 Betten und 35 teilstationären Behandlungsplätzen, das direkt an das Albertinen Krankenhaus anschließen wird und so eine bestmögliche fachübergreifende Behandlung geriatrischer Patientinnen und Patienten ermöglicht. Die Medizinisch-Geriatrische Klinik im nahegelegenen Albertinen Haus – Zentrum für Geriatrie und Gerontologie wird nach Fertigstellung an den neuen Standort umziehen.

Das Albertinen Zentrum für Altersmedizin wird neben der Akutgeriatrie auch das zertifizierte Powalla Zentrum für Alterstraumatologie, die Geriatrische Tagesklinik und Geriatrische Institutsambulanz sowie die Therapiebereiche wie etwa Krankengymnastik, Physikalische Therapie, Ergotherapie oder Logopädie umfassen. Geriatrische Frührehabilitation mit Schwerpunkt internistische und vaskuläre Erkrankungen, Kognitive Geriatrie für kognitiv eingeschränkte Patientinnen und Patienten sowie Palliative Geriatrie sind ebenfalls in dem Gebäude untergebracht.

Zur Fertigstellung des Rohbaus wurden in den vergangenen Monaten unter anderem rund 5.800 Kubikmeter Ortbeton sowie 101,5 Tonnen Fertigbeton verbraucht. Es wurden 600 Quadratmeter Kalksandstein-Innenmauerwerk eingesetzt und 640 Tonnen Baustahl verbaut. Während der Bauarbeiten kamen zwei Baukräne mit 27 beziehungsweise 36 Meter Höhe und 45 beziehungsweise 55 Meter Ausleger zum Einsatz.

Gesundheitssenatorin Leonhard: Klares Bekenntnis zu moderner Altersmedizin
„Die neue Geriatrie ist ein klares Bekenntnis der Immanuel Albertinen Diakonie zur medizinischen Versorgung älter werdender Menschen am Standort Süntelstraße und dabei offen für alle Hamburgerinnen und Hamburger. Sie wird sichtbar ein klares Bekenntnis der Freien und Hansestadt Hamburg zu einer modernen und auf die Zukunft ausgerichteten Altersmedizin. Ich gratuliere herzlich zum Richtfest und sehe der Eröffnung des Albertinen Zentrums für Altersmedizin mit Freude entgegen“, betonte Gesundheitssenatorin Dr. Melanie Leonhard. Die Behörde fördert den Bau mit mehr als 34 Millionen Euro, die Immanuel Albertinen Diakonie beteiligt sich mit weiteren 18.9 Mio. EUR an den Baukosten. 

Bezirksamtsleiter Kay Gätgens: Wichtige Zukunftsinvestition im Bezirk
Bezirksamtsleiter Kay Gätgens führte aus: „Mit dem Neubau schlägt die Immanuel Albertinen Diakonie ein neues Kapitel auf: Interdisziplinäre medizinische Kompetenz und Räume, die modernste Behandlung ermöglichen und den Patienten-Bedürfnissen gerecht werden, machen den Standort Schnelsen zu einer wichtigen Säule in der Gesundheitsversorgung für ganz Hamburg. Das neue Albertinen Alterszentrum ist eine Antwort darauf, wie wichtigen Schlüsselfragen in der Gesundheitsversorgung einer älter werdenden Bevölkerung begegnet werden kann. Ich freue mich über diese Zukunftsinvestition eines unserer größten Arbeitgeber im Bezirk.“

Jürgen Roß: Altersmedizin als besonderer Schwerpunkt der Immanuel Albertinen Diakonie
Jürgen Roß, Aufsichtsratsvorsitzender der Immanuel Albertinen Diakonie, stellte heraus: „Wir leben in einer Gesellschaft, in der die Menschen immer älter werden. Gleichzeitig verändern sich auch die Anforderungen und Erwartungen der älteren Generation. Selbständigkeit und Selbstbestimmung sind wichtiger denn je. Deshalb sind Altersmedizin und Altenhilfe ein besonderer Schwerpunkt der Immanuel Albertinen Diakonie. Das umfasst zum einen die hochspezialisierte geriatrische Versorgung in unseren Kliniken, aber auch vielfältige weitere Angebote vom Ambulanten Pflegedienst über die stationäre Pflege bis zur Wohngemeinschaft für an Demenz Erkrankte. Mit dem Neubau des Albertinen Zentrums für Altersmedizin unterstreichen wir unser diakonisches Engagement für die älteren Menschen in Hamburg und darüber hinaus.“  

Matthias Scheller: Kompetenz wird im hochmodernen Neubau gebündelt
Matthias Scheller, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Immanuel Albertinen Diakonie, hob hervor: „Wir verfügen seit über 40 Jahren über eine hohe Kompetenz in der Altersmedizin, die wir jetzt am Standort Albertinen Krankenhaus bündeln werden. Der Neubau schafft die baulichen Voraussetzungen für eine passgenaue und fachübergreifende medizinische Versorgung geriatrischer Patientinnen und Patienten mit einer hochmodernen Ausstattung. Hier entsteht die Zukunft der Altersmedizin für Hamburg!“ Scheller bedankte sich bei der Freien und Hansestadt Hamburg für die großzügige Förderung des Baus und die großartige Unterstützung der Gesundheitsbehörde wie auch des Bezirksamtes Eimsbüttel bei der Umsetzung des Bauvorhabens. Scheller dankte ebenfalls dem Architekturbüro Henke und Partner, den beteiligten Baufirmen sowie den beteiligten Personen innerhalb der Immanuel Albertinen Diakonie. Sein besonderer Dank am Tag des Richtfestes galt den Bauleuten.

Ralf Zastrau: Gebäude ist nach neuesten Erkenntnissen konzipiert
Ralf Zastrau, Geschäftsführer im Albertinen Haus, erklärte: „Das gesamte Gebäude ist nach neuesten Erkenntnissen in der Altersmedizin konzipiert worden. Das betrifft neben der barrierefreien Gestaltung insbesondere auch die Möglichkeit zur klaren Orientierung unter anderem durch ein besonderes Farbkonzept sowie modernste Sensortechnik. Im zweiten Obergeschoss sorgt zusätzlich ein biodynamisches Beleuchtungskonzept für eine angenehme Atmosphäre und unterstützt den Tag / Nacht-Rhythmus der kognitiv eingeschränkten Patientinnen und Patienten. Hervorzuheben sind auch die großen und besonders hellen Ein- und Zweibettzimmer als Standard.“

Ansprechpartner Presse

Dr. Fabian Peterson
Konzern-Pressesprecher
Immanuel Albertinen Diakonie
Geschäftsstelle Hamburg
Süntelstraße 11a
22457 Hamburg
T: 040 55 88-2412
F: 040 55 88-2485
fabian.peterson@immanuelalbertinen.de

Basisinformationen

Die Immanuel Albertinen Diakonie ist im Januar 2019 aus dem Zusammenschluss vom Albertinen Diakoniewerk in Hamburg und der Immanuel Diakonie in Berlin hervorgegangen und steht für gebündelte Kompetenz für Menschen in herausfordernden Lebenssituationen. Dazu dienen Einrichtungen der stationären Krankenhausversorgung, der Altenhilfe, Hospize sowie Medizinische Versorgungszentren. Hinzu kommen die Betreuung von Menschen mit Behinderungen, Angebote u.a. in der Suchtkrankenhilfe, der Kinder- und Jugendhilfe oder der psychosozialen Beratung. Eine hoch spezialisierte Akademie für Aus-, Fort- und Weiterbildung, die Trägerschaft für eine themenverbundene Hochschulausbildung sowie Dienstleistungsgesellschaften runden das Angebot ab. Rund 7.700 Beschäftigte in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Thüringen erwirtschaften in 87 Einrichtungen jährlich einen Umsatz von rund 630 Mio. Euro.

Zurück