Der sogenannte Systemische Lupus Erythematodes (SLE) ist eine tückische Erkrankung mit Entzündungsherden im ganzen Körper. „Dabei handelt es sich um eine entzündlich-rheumatische Autoimmunerkrankung, bei der sich das körpereigene Immunsystem insbesondere gegen Bestandteile des Zellkerns wendet“, erklärt Prof. Dr. med. Andreas Krause, Chefarzt der Fachabteilung Innere Medizin, Rheumatologie, Klinische Immunologie und Osteologie am Immanuel Krankenhaus Berlin.

Doch nicht jeder Mensch mit einem genetisch erhöhtem Risiko erkrankt auch an SLE. Offenbar kann die Zusammensetzung des Mikrobioms - der Gesamtheit der Bakterien und Viren auf und im Körper - über Ausbruch und Verlauf mitentscheiden. Bestimmte Darmbakterien produzieren dabei wichtige Fettsäuren, die unter anderem die Darmbarriere stärken. Die typischen Autoimmunprozesse bei solchen Erkrankungen könnten auch durch die sogenannte Kreuzreaktivität angestoßen werden. Dabei richten sich Antikörper, die ursprünglich gegen Bakterien gebildet wurden, auch gegen Antigene im körpereigenen Gewebe. 

Inwiefern sich Therapieansätze ergeben könnten und wie weit die Forschung ist, erklären Andreas Krause und Martin A. Kriegel für die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie in "Medizin Aspekte".

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Mehr Informationen über die Rheumatologie und Klinische Immunologie am Immanuel Krankenhaus Berlin

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