Im Juni hat der erste Jahrgang des Modellstudiengangs Medizin der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) das Studium erfolgreich abgeschlossen. Sie waren 2015 als erste Medizinstudierende im Land Brandenburg in das Studium an der MHB gestartet und haben ihre praktischen Anteile des Studiums unter anderem am Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg und an der Immanuel Klinik Rüdersdorf absolviert. Sieben Studierende legten jetzt ihre praktischen Prüfungen des Staatsexamens erfolgreich am Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg ab.

Als Universitätsklinikum der MHB führte das Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg den sogenannten „Dritten Teil“ (M3) des Staatsexamens an der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) durch. Dieser beinhaltet die Zuweisung und Untersuchung eines Patienten bzw. einer Patientin sowie die anschließende Berichterstellung und die eigentliche, mündliche Prüfung.

Prüfende waren Dr. Karin Harre als Allgemeinmedizinerin für die Prüfung im Wahlfach des Praktischen Jahres sowie Prof. Dr. Christian Butter, Chefarzt der Abteilung für Kardiologie, und Prof. Dr. Johannes Albes, Chefarzt der Abteilung für Herz- und Gefäßchirurgie, am Immanuel Klinikum Bernau. Beide lehren und forschen in der Herzmedizin an der MHB.

„Schnell wurde klar, dass unsere Studentinnen und Studenten durchweg gut vorbereitet waren, souverän Rede und Antwort standen und ihr Medizinstudium am Ende mit hervorragenden Noten erfolgreich nach nun mehr sechs Jahren zum Abschluss gebracht haben. Die Notenverkündung war demnach auch das Schönste“, so Prof. Albes über den Prüfungstag.

War die MHB und das Medizinstudium bisher in den Köpfen der Menschen in Brandenburg eher wenig fassbar, wird nun aber mit dem Dienstbeginn der jungen Ärztinnen und Ärzte sichtbar, was hier geschafft wurde: Eine Medizinische Universität zu gründen und junge Medizinerinnen und Mediziner erfolgreich von, in und für Brandenburg auszubilden.

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