Immer wieder haben wir es im Sommer mit Hitzetagen zu tun, vor denen auch gewarnt wird. Viele Menschen wären mit Begleiterkrankungen oder Organstörungen behaftet und würden große Hitze nicht mehr gut kompensieren können. Darüber hinaus seien besonders ältere Menschen und Kinder in ihrem Flüssigkeitshaushalt nicht so breit kompensationsfähig, erklärt Dr. med. Grit Spalding, Chefärztin Zentrale Notaufnahme am Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg, bei „Natürlich gesund" auf Radio Paradiso. Vor allem müssen man an Hitztagen ausreichend trinken und seine körperliche Aktivität der Temperatur anpassen. Dies gelte auch für Jüngere.

Erste Hilfe in Corona-Zeiten
Häufig sind Menschen zögerlich oder trauen sich nicht Erste Hilfe zu leisten. Entweder weil sie es nicht gelernt haben, die Routine fehlt oder aktuell wegen der Corona-Pandemie unsicher sind. Unabhängig von Corona könne man bei der Ersten Hilfe nichts falsch machen, sagt Dr. med. Grit Spalding. Der einzige Fehler sei, nichts zu unternehmen. Auch in Corona-Zeiten müsse man Menschen helfen. Dies könne man mit Maske, Handschuhen oder einem Taschentuch machen. Niemand müsse unbedingt eine Mund zu Mund Beatmung durchführen. Es ginge vor allem darum, über die 112 Hilfe zu holen oder auch umstehende Menschen zum Helfen zu aktivieren.

Was man bei Hitze beachten muss, wieviel man trinken sollte und woran man merkt, dass man nicht genug Flüssigkeit zu sich genommen hat. Wie man bei Menschen in einem Notfall Erste Hilfe leistet – auch in Corona-Zeiten. Woran man einen Herzinfarkt und einen möglichen Schlaganfall erkennt. Wann man in die Notaufnahme kommen oder über die 112 den Rettungsdienst rufen sollte und wann nicht, hören Sie in der Sendung „Natürlich gesund" vom 20. Juli.

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