Die Naturheilkunde blickt ganzheitlich auf den Menschen und betrachtet neben den Krankheitssymptomen auch die allgemeine Verfassung, Stimmung, Lebenssituation und Lebensweise. Psychische und physische Gesundheit hängen oft zusammen.

Speziell der Ayurveda beschäftige sich mit allen Facetten des Lebens. Die Ernährung sei dabei ein Thema, aber genauso betrachte er alle Dinge, die der Mensch tut und zu sich nimmt. Er unterstütze den Menschen, möglichst im Gleichgewicht zu leben, erklärt Norbert Moca, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Ayurveda-Arzt in der Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin, in der Sendung "Natürlich gesund" auf Radio Paradiso.

Achtsamkeit, als Teil des Ayurveda, sei eine Methode im Hier und Jetzt seine Aufmerksmakeit zu fokussieren, also den jetzigen Moment mit all seinen Facetten und allen Sinnen wahrzunehmen und zu spüren. Sie würde so neues Handeln ermöglichen. Insgesamt gehe es darum Ruhe in sein System zu bekommen. In einer beschleunigten Welt, in der psychische Erkrankungen durch Stress und Hektik immer mehr zunehmen, könnten Achtsamkeit oder Meditation helfen.

Für wen sind Achtsamkeitsübungen besonders sinnvoll und kann jeder diese Übungen oder Meditation lernen? Was gehört alles zum Ayurveda und wie sind die Erfahrungen der Anwendungen bei unterschiedlichen Symptomen? Das und mehr hören Sie in dem Interview.

Zurück