Ärzte von und für Brandenburg – das war die Mission. Für Daniel Meretz und das Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg hat sich der Traum erfüllt: Der 29-jährige ehemalige Student der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) ist seit dem 1. August als Assistenzarzt in der Kardiologie des Klinikums tätig.

Nach insgesamt sechs Jahren Medizinstudium hat es Daniel Meretz geschafft: Er ist Assistenzarzt im Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg. Sein Berufswunsch ergab sich während der Schulzeit: „Ich besuchte den Biologie-Leistungskurs und leistete im Anschluss meinen Zivildienst in der Geriatrie im Albertinen Haus in Hamburg. So vertiefte ich das Interesse an der Medizin und trat zunächst eine Ausbildung zum Physiotherapeuten an“, erinnert sich der junge Mann. Die Wahl für das Studium fiel dann schnell auf die MHB. Die Hochschule bietet jungen Menschen die Möglichkeit, den Modellstudiengang Medizin dezentral und praxisorientiert, ohne Numerus Clausus zu studieren.

„Das Studienmodell kombiniert problemorientiertes Lernen in Kleingruppen mit frühem Praxisbezug. Ab dem 2. Semester finden hausärztliche Praktika statt, Es gibt Theorie, Übungen direkt am Patientenbett, Kommunikationsschulungen und ab dem 7. Semester Einblicke in die einzelnen Fachdisziplinen. Die Krankheitsbilder direkt im klinischen Alltag zu sehen und zu besprechen, gibt einem ein viel besseres Verständnis“, lobt Daniel Meretz. Einblicke erhielt er ab dem 7. Semester im Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg. Gemeinsam mit der Immanuel Klinik Rüdersdorf ist das Klinikum eine der drei Trägerkliniken der MHB und sehr aktiv in der Lehre. Inzwischen sind die beiden Brandenburger Krankenhäuser der Immanuel Albertinen Diakonie Universitätskliniken im Verbund.

„Ich bin sehr stolz, Teil des Pionierjahrganges gewesen zu sein, ich würde es jederzeit wiederholen und kann es nur jedem empfehlen“, so der frisch gebackene Arzt. Mit jeweils 48 Studierenden sind die Jahrgänge in ihrer Größe überschaubar, was ein gutes Miteinander und das Gemeinschaftsgefüge fördert und festigt.

Das Interesse für die Kardiologie entwickelte sich im Laufe des Studiums: „Im Wissenschaftspraktikum im 6. Semester bot sich die tolle Möglichkeit, am Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg an einer größeren, kardiologischen Studie unter der Leitung von Herrn Dr. Martin Seifert, Oberarzt der Abteilung Kardiologie und Herrn Prof. Dr. Christian Butter, Chefarzt der Abteilung Kardiologie, mitwirken zu können. Vor vier Jahren habe ich meine erste Famulatur in der Kardiologie des Klinikums absolviert. Ich durfte die Studie bis zuletzt begleiten, da ich den dezentralen Teil des Studiums, das 8. bis 10. Semester, in Bernau verbracht habe. In dem Zusammenhang durfte ich beim letzten Tag des Herzzentrums im November 2019 zum Thema Vorhofflimmern einen kurzen Beitrag geben.“

Studieninteressierten empfiehlt er, sich unbedingt für das Studium zu bewerben und an ihren Zielen festzuhalten. „Es lohnt sich“, sagt Daniel Meretz. Und wie sieht er seine berufliche Zukunft? „Zunächst freue ich mich sehr, nun auch endlich als Assistenzarzt hier in Bernau tätig sein zu dürfen, wo ich selbst bereits während des Studiums viel sehen und lernen durfte. Ich freue mich auf die kommende Zeit und hoffe sehr, meine Weiterbildung in der Inneren Medizin und Kardiologie erfolgreich am Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg absolvieren und zu gegebener Zeit die Lehre an der MHB unterstützen zu dürfen.“

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