In besten Händen, dem Leben zuliebe.

Wir denken Diakonie neu.

Kommuniqué zu Wittenberge
25. November 2017

Aus zuerst getrennten Gedanken über Perspektiven eines Diakoniekonzerns – der jeweils für sich in die Zukunft betrachtet, auch in Jahrzehnten dem Auftrag des diakonischen Handelns in dieser Welt entspricht – konnten weitreichende strategische Überlegungen des Albertinen-Diakoniewerks und der Immanuel Diakonie zu einem Ziel des Zusammenschlusses entwickelt werden. Die Kuratorien der beiden Konzerne haben im Januar und Juli 2017 über die Ausgestaltung dieser gemeinsamen und nachhaltigen Zukunft weiterführende Beschlüsse gefasst. Am 24. und 25. November 2017 haben sich die Kuratorien in Wittenberge erstmals gemeinsam getroffen, um die auf der Grundlage ihrer Beschlüsse entwickelten weitergehenden Überlegungen in aller Ausführlichkeit auszutauschen.

„Für das Albertinen-Diakoniewerk und für die Immanuel Diakonie ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um aus ihrer jeweiligen Position inhaltlicher und wirtschaftlicher Stärke heraus, die Zukunft unter ein gemeinsames und perspektivenreiches gesellschaftsrechtliches Dach zu stellen. Wir sind gewiss geworden, dass dieses Vorhaben tragfähig ist. Dieser Zusammenschluss ist gleichzeitig eine Einladung an weitere diakonische Einrichtungen, sich gemeinschaftlich der Zukunft zu stellen.

Diakonisches Handeln ist immer zuerst inhalts- und werteorientiert. Es ist die Ausübung des Auftrages gelebter Nächstenliebe. Dieser wichtige Auftrag braucht einen organisatorisch und wirtschaftlich gut aufgestellten Rahmen, damit den zukünftigen Herausforderungen des Marktes und der Politik angemessen und weiterhin auf Dauer angelegt begegnet werden kann.

Es ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, die Aktivitäten von Albertinen und Immanuel behutsam und wohlüberlegt zusammen zu führen und die für die Ausübung des diakonischen Auftrages wichtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter motiviert mitzunehmen. Wir wollen ihr diakonisches Heimatgefühl fortschreiben, um weiterhin auf dem Fundament einer jeweils eindrucksvollen Geschichte glaubwürdig zu bleiben. Wir sind uns gleichzeitig bewusst, dass ein Zusammenwachsen für alle Beteiligten herausfordernd und komplex ist, es aber nicht zu einer Selbstbeschäftigung werden darf. Die Form ist hier lediglich die Hülle für die guten Inhalte, deren Umsetzung sich im Alltäglichen behauptet. Gute Kommunikation nach innen und außen und klare Transparenz in der Ausgestaltung aller Entscheidungsgremien ist hier unverzichtbare Grundlage.

Wir freuen uns auf die gemeinsame Zukunft in der Immanuel Albertinen Diakonie, überführen unsere individuellen Planungen in die gemeinsame Entwicklung und unterstützen sämtliche Maßnahmen der Fusion.“


Für Kuratorium, Vorstand und Arbeitsgruppe des Albertinen-Diakoniewerk e. V. (am 25.11.2017): Norbert Böttcher, Matthias Danne, Doreen Flashaar, Dr. Jan Remmer ter Haseborg, Claudia Hinck, Peter Kober, Bernd Mekelburg, Dr. Michael Musolf, Käte Petersen, Dr. Manfred Radtke, Torsten Reinecke, Dorothea Rühaak, Matthias Scheller, Günther Schönknecht, Dr. Tilmann Schreiber, Dr. Stefan Stiegler, Monika Thurau

Für Kuratorium, Geschäftsführung und Arbeitsgruppe der Immanuel Diakonie GmbH (am 25.11.2017): Matthias Blum, Matthias Drodofsky, Christoph Ehmer, Philip Geisler, Birgit Hühne, Gerald Keichel, Mary Klückmann, Michael Noss, Dr. Gerrit Popkes, Annika Querner, Jürgen Roß, Prof. Dr. Joachim Schindler, Udo Schmidt, Sabine Schulz, Theo Weyandt, Jürgen Witzemann